Donnerstag, 14. September 2006

Convención Nacional Democrática

Anm.: dieser Eintrag wurde mit Verspätung eingefügt (am 15.9. um etwa 10:00 Uhr morgens); und zwar nur zur Dokumentation eines Teils einer Aussage von mir, die ich in der Mexico-Community im Thread gleichen Namens abgab.

Wenn ich mich recht entsinne, ist die Definition eines Delegierten folgende: das ist jemand, der von einer bestimmten Anzahl von Personen (Mindestzahl erforderlich) zur Repräsentation ihrer Interessen gewählt wird; also z.B. der Präsident der Straßen-Gemeinschaft, der Vertreter des Hochhaus-Gebäudes, der Bürgermeister.
Dass bei dieser Convención Demagógica jetzt jeder Hinz nur mit einer ID ausgestattet sich als "Delegierter" einschreiben kann, ist "etwas" suspekt - oder nicht?
Oder verstehe ich nichts von Demokratie?

(...)

Ich bin übrigens überzeugt, dass das Gleiche auch passieren würde, wenn die PRD an der Macht wäre und "PRIPAN" Hidalgo spielen wollte.
Politiker sind alle gleich: sie wollen Macht und Geld. Rivalisierende Gruppen bringen sich gegenseitig um (oder verar... - äh überreden die Bevölkerung dazu, ihnen dabei zu helfen).

Ansonsten glaube ich (und ich bin nicht der einzige), dass die "Convención" nur eine Inzenierung ist, damit man López am Ende doch irgendetwas geben kann (und wenn's nur ein warmer Händedruck ist).
Man veranstaltet den Zirkus nur für ihn und nicht für die "Democrácia" (wie die PRD sie versteht).
Man "wählt" ihn (welche Legitimation hat das Ganze, wenn jeder Hinz (nicht persönlich gemeint) sich einschreiben kann und Leute, denen MALOco's Treiben egal ist oder die wegen seiner Eskapaden verärgert sind, gar nicht teilnehmen?): zum Gegen-Präsidenten, zum Gegen-Papst, zum Gegen-Caesar, zum Suppenkasper,... - jeder ist feliz y contento; er kann nach Hause gehen und sagen: "Das Volk ist auf meiner Seite."

Soll er doch: mir ist das schnurz (und mehr als der Hälfte der Mexicaner auch).

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