Freitag, 10. März 2006

Mexicanische Fahrrad-Marken


Manche Mexicaner sagen, dass man die Finger von ihnen lassen sollte, weil sie schlechte Qualität bieten; andere beschimpfen die ersten als malinchistas, womit sie meiner Meinung nach nicht ganz Unrecht haben.

Ich selbst habe auch ein mexicanisches Fahrrad, mit dem ich ganz zufrieden bin (ein gelbes Benotto Link (26" Mountain Bike, 18-Gänge, etwa $2.000,–) - schon nicht mehr im Angebot) und sehe keinen Grund (außer man hat sehr große Ambitionen), für ein gringo-bike teuer zu bezahlen.

Aber seht selbst (in strikt alphabetischer Aufzählung):

3 Kommentare:

Anonymous Hollito schrieb...

Roland,

interessante Idee, mal was über Fahrräder zu schreiben. In dem Teil von Xochimilco, wo meine Frau gewohnt hat, sieht man recht viele mit dem Fahrrad (eigentlich fast nur Kinder und Jugendliche), ist allerdings auch nicht soo viel Verkehr dort in den kleinen Nebenstraßen...
Bei einer Gelegenheit kam dann allerdings ein Mountain-Biker mit Vollausstattung am Haus vorbei, so richtig mit Brille, Helm, Handschuhen, Radfahrklamotten und drahtlosem Tacho...kurios. :-)

Wie sieht es denn mit der Qualität aus? Hier in D gibt es für 100-200 Teuro die typischen "Baumarkt-Räder", die allerdings qualitativ nicht so der Hammer sind. Kommt halt alles aus China für nen Spottpreis. Ist das auch alles China-Ware in MX?
Andererseits zahlt man für "Markenware" hier in D dann auch wieder happige Preise - wie liegen die "guten" Räder denn preislich in MX?

13. März 2006 um 02:58  
Blogger Andreas Bohn schrieb...

Das Benotto hätt' ich mir auch fast zugelegt, hab' dann aber bei Martí ein Turbo entdeckt, war zwar etwas teurer (2,8k$), ist aber besser ausgestattet, und wirkt für meinen Geschmack etwas eleganter (tolles Kriterium beim Fahrradkauf).

Die Qualität, nunja, den Rahmen kann ich nicht wirklich beurteilen, Bremsen und Schaltung sind von Shimano, also mal nicht das Schlechteste, allerdings musste ich das ganze Zeug erstmal einstellen. Ich denke, das liegt an Martí, deren stärke ist halt der Verkauf, weniger die Technik.

Ich hab' mich auch mal bei spezialisierten Fahrradhändlern umgesehen, da fangen die Preise bei 5000 Peso an und finden praktisch kein Ende, die Dinger sind leichter und ganz anders ausgerüstet, z.B. die hinteren Zahnkränze auf Kasette zum einfacheren Wechsel.

Hat sicher seine Berechtigung, war mir persönlich aber zu viel.

Und es gibt auch Mountain-Bikes in den Supermärkten (Gigante, Comer, Wallmart etc.), die würd' ich qualitativ beim Baumarkt-Geraffel einordnen.

13. März 2006 um 09:39  
Blogger Jorgito schrieb...

Etwas zu meinen Fahrraderlebnissen mit einem 1300€ Bike in DF habe ich ja schon geschrieben, aber mein neuestes Erlebnis hatte ich in Creel - wir waren 4 Männikens, die sich am Nachmittag auf die von Euch erwähnten Mountainbikes geschwungen haben- von mir auch liebevoll „Wal Mart Bikes“ genannt. Um es kurz zu machen - Auf dem Rückweg von dem 10km entfernten Wasserfall riss meine Kettung bei 0% Steigung. Dem Engländer sprang das Hinterrad raus und hat den Rahmen verbogen - on of these days ... ins Ziel schafften es 2 von 4.

18. März 2006 um 12:35  

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