Mittwoch, 19. Juli 2006

Kundenservice: Ticketmaster

Ich schreibe bewußt nicht "schlechter" vorneweg, denn bisher fühle ich mich bei meiner Beschwerde gut bedient.

Was war passiert?
Meine Frau und zwei ihrer Freundinnen wollten sich das Spektakel Sólo para Mujeres am 21. Juli ansehen. Da der Event im hier vom Büro aus um die Ecke liegenden Teatro Metropolitán stattfinden sollte, bot ich an, die Tickets zu kaufen (auch, um die horrenden Ticketmaster-Gebühren zu sparen).
Gekauft, angenehme Plätze ergattert - alles fertig für das hysterische Gekreische im Theater.

Irgendwann letzte Woche sagte der Chef der Truppe, Sergio Mayer, den Event aus Termin-Gründen ab und er wurde auf einen unbekannten Termin verschoben. Mayer sagte gleichzeitig, dass die Eintrittskarten-Besitzerinnen, die die Tickets zurückgeben wollten, dies problemlos tun könnten; und zwar seit letztem Montag.
Mein Frau gab mir ihre Karten mit der Bitte, doch wegen des Gelds zum Metropolitán zu gehen.

Gestern nachmittag stiefelte ich also zur Taquilla des Metropolitán und bat um Rückerstattung. "Das Geld ist morgen ab 15.00 Uhr hier", sagte mir der junge Mann hinter der Glasscheibe, "heute kann ich Ihnen nichts geben." - "Naja", dachte ich, "morgen halt."

Heute, vor einer guten halben Stunde, war ich wieder dort: "Das Geld ist nicht hier; die Rückerstattung findet ab dem 21. Juli statt." Da wurde ich doch etwas säuerlich und fragte: "Warum denn nicht?" - "Die Leute von Ticketmaster haben es nicht vorbeigebracht." - "Ja, glaubst Du, ich könnte jetzt jeden Tag hier vorbeikommen und fragen, ob das Geld jetzt da ist? Erstatte es mir doch einfach und nachher nimmst Du's aus der Kasse, die Ticketmaster Dir bringt." - "Nein, und falls das ein Problem ist, sprechen Sie doch einfach mit Ticketmaster." - "Soso. Kann ich bitte den gerente sprechen?" - "Der Verantwortliche hier bin ich."

Naja, ich schrieb mir den Namen des jungen Mannes auf (Antonio Herrera) und ging zurück in's Büro, wo ich sofort bei Ticketmaster anrief. Gedudel anhören (merkwürdigerweise nicht allzu lang); irgendwann mal die 4 drücken und nach wenigen Sekunden hatte ich die Srita. Chris Irineo am Telefon (ich erschreckte fast, dass so schnell jemand antwortete).
Ich schilderte den Fall, sie fragte nach dem Namen des Herrn in der Taquilla, führte wohl im Hintergrund (während ich irgendwelche T.a.t.u.-Hits anhören mußte) (Telefon-) Gespräche und meinte dann, morgen könnte ich beim Metropolitán vorbeigehen, bat mich aber, vorher bei ihr anzurufen, damit ich nicht umsonst dort hinrenne.

Fall gelöst und gut bedient worden? - Gut möglich.
Morgen weiß ich mehr.

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3 Kommentare:

Blogger cabronsito schrieb...

Deine Frau und Du wollten sich das ansehen??!!
Jetzt bin ich aber platt.
Gibt es da etwas, was Du uns sagen moechtest, Roland?

*quieeettscchhhvergnuegt* der cabronsito fragt......

20. Juli 2006 um 14:27  
Blogger rolandmex schrieb...

Natürlich nicht! Ich schrieb: meine Frau und zwei ihrer Freundinnen (nochmal nachlesen...). Da ist Mannsvolk verboten.
Wat denks' Du von mir? ;-)

Obwohl: wenn ich mich als Tunte verkleidet hätte (sagte man mir), wäre auch ich reingekommen.

20. Juli 2006 um 16:54  
Blogger cabronsito schrieb...

Was habe ich denn da gelesen?
Ich haette geschworen, dass da heute frueh noch "meine Frau und ich" stand.
Oh Mann.

Na, wie Du immer so schoen sagst:
"Wer lesen kann......" ;-)

20. Juli 2006 um 21:19  

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