Dienstag, 19. September 2006

Reforma nach dem plantón (II)

Gestern morgen hatte ich das "Vergnügen", auf dem Paseo de la Reforma fahren zu "dürfen" (heutzutage muß man Demonstranten ja schon danken, wenn man sich frei in der Stadt bewegen kann).
So sauber wie er in diesem Beitrag aussah, ist er gar nicht. Zwar ist er gefegt, geschrubbt und die DF-Stadtbediensteten haben noch schnell neue Blumen in den von den "plantoneros" zertrampelten Beeten gepflanzt, aber überall sieht man Graffitis auf Straßenbelag, Bordsteinen und Bürgersteigen (Ihr wißt schon: von der Sorte "voto x voto, Fox es un traidor, bla-bla-bla").

Wie gesagt: ich bin nur vorbeigefahren, habe also Details wie abgerissene oder entwurzelte Äste/Büsche/Bäume, beschmierte (oder geklaute) Statuen, freiliegende Kabel, etc. nicht gesehen - Vivir México aber wohl.
Dort wird im Artikel Reforma devastada gefragt, wer denn nun die Behebung der Schäden zahlen wird.
Antwort der DF-Administration: "Es werden 30 Mio. Pesos aus dem Tourismus-Fond zur Verfügung gestellt, um Reforma wieder attraktiv zu machen."

Na prima. Wurde nicht der ehemalige DF-Bürgermeister, ein gewisser López Obrador, dafür gelobt, dass er Reforma vor weniger als zwei Jahren so wunderschön renoviert hatte - für eine riesige Stange (Steuer-) Geld natürlich? Und stimmt es nicht, dass ebenjener López Obrador direkt (er hat zur Blockade aufgerufen) dafür verantwortlich ist, dass die Straße so zerstört worden ist?

¡Pasenle la cuenta de la renovación a ese cabrón! ¡Que lo pague de los millones que se metió Bejarano en sus bolsas!

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