Sonntag, 18. März 2007

Sonnenenergie (I)

Seit längerem denke ich darüber nach, wie ich die recht große Dachfläche unseres Hauses (2 x knapp 16 qm) sinnvoll nutzen kann. Das Naheliegendste für mich als Laie (und häufig Sonnenverbrannter) ist und bleibt die Ausnutzung der Solar-Energie zur Ergänzung des häuslichen Stromverbrauchs.

Ich bin in der Materie wenig bewandert (ehrlich gesagt, habe ich nur einen sehr blassen Schimmer) und habe bisher kaum Nachforschungen angestellt, weil hier in Mexico sehr wenig -und wenn ja, sehr teuer- zu haben ist. Die meisten Firmen sind eh nur darauf bedacht, Dir das Badewasser aufzuwärmen, was mir aber nicht genügt.
Meine Idee ist, einige Fotovoltaik-Panels auf's Dach zu montieren, die mir eine (oder mehrere) Batterien aufladen, mir den Strom als 110V-Wechselstrom für Computer, TV und Licht abgeben und erst bei Entladung (oder Überstrapazierung) der Batterie auf das öffentliche Stromnetz zugegriffen wird. So kann ich auch die häufigen 1-bis-20-Sekunden-Stromausfälle des Netzes überbrücken.

Jetzt habe ich per Zufall die Seite der Firma Solartronic gefunden, auf deren FAQ-Seite gestöbert und bin erstaunt, dass es so etwas wohl gibt (wäre ja auch seltsam, wenn ich Unwissender als einziger auf die Idee gekommen wäre) - und zwar hier in good ol' Mexico.

Nun muß ich nur herausfinden, welches System meinen Energie-Ansprüchen gerecht wird, ob's überhaupt möglich ist, das öffentliche Netz nur im Bedarfsfall zu nutzen, wer mir das Solar-System installiert und -das wird wohl das Wichtigste sein- was der ganze Spaß kostet.

Hoffentlich schaffe ich es bald, all' diese Fragen beantwortet zu bekommen und das Projekt in Angriff zu nehmen. Für die Natur wird mein Beitrag nur ein winziger Tropfen im Ozean sein, aber wenn die Sache funktioniert, bin ich sicher, dass viele, viele Leute in meinem fraccionamiento auf den Zug aufspringen wollen - und dann kann's schon ein Eimer im Ozean werden.

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3 Kommentare:

Blogger Hollito schrieb...

Tja, die Kostenfrage wird wohl der Knackpunkt sein. Und wann sich so eine Anlage dann rechnet.

Die meisten Firmen sind eh nur darauf bedacht, Dir das Badewasser aufzuwärmen, was mir aber nicht genügt.

Genau das hat ein Bekannter hier in D gemacht und damit seinen Gasverbrauch erheblich reduziert. Vorteil eines solchen Systens ist, daß es sehr einfach aufgebaut ist und dementsprechend billig. Vereinfacht gesagt reichen schon ein paar schwarze Kunststoffboxen auf dem Dach, in denen man (möglichst viel) wassergefüllte Verrohrung unterbringt und die Kiste dann noch mit Mineralwolle dämmt. Ich würde eher mit sowas anfangen, bevor ich mir eine teure Photovoltaik aufs Dach bauen lasse...
Würde mich aber stark interessieren, was die Firma Solartronic für komplette Anlagen verlangt und welche Leistung die dann haben. Hierzulande sind PV-Anlagen nämlich alles andere als günstig, siehe z.B. hier: http://www.solarserver.de/store/produkt.kategorie-18.produkt-1299.html

19. März 2007 um 03:59  
Blogger Andreas Bohn schrieb...

Das mit dem Badewasser aufwärmen ging mir auch schon durch den Kopf, meine Eltern haben sowas im kalten D, da müsste sich das hier doch erst recht rechnen.

Und halte uns mit dem Strom auf dem Laufenden, das wäre für uns dann sicher auch interessant.

20. März 2007 um 08:46  
Blogger rolandmex schrieb...

"Und wann sich so eine Anlage dann rechnet."
Ökonomisch oder für die Umwelt? Ich sehe das so: wenn ich's bezahlen kann und der Umwelt weniger schade, dann rechnet sich's.

Und sowieso: rechnen wird sich's. Andreas ist der erste, dem ich eine Kommission für die Dienstleistung abknöpfen werde. ;-)

20. März 2007 um 11:55  

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