Donnerstag, 29. Oktober 2009

Menschlicher Einfluss auf das Öko-System

Freitag, 16. Oktober 2009

Umweltschutz

Wie es sich für eine mex. Regierung gehört (egal, ob lokal, auf Staats- oder auf Bundes-Ebene), gibt es zum Tag, an dem der Jahresbericht abgeliefert wird, eine Werbekampagne (auf Steuerzahlers Kosten, versteht sich), um die wichtigsten Errungenschaften des Jahres ganz besonders zu würdigen.
Eines der diesjährigen Plakate weist auf die Arbeiten zum Schutz der Umwelt und der Errichtung öffentlicher Räume hin; hier sieht man die neu eingerichteten Fußgängerzonen, die Fahrrad-Leihstationen und die Renaturierung des Río Magdalena.

Lachen musste ich vor allem über letzteres, denn am 23.9.09 sah es am Lauf des Flusses Río Magdalena nach einem heftigen Regenguß so aus:



Was war passiert? Ein Autoverkäufer hatte den Flußlauf beeinträchtigt, indem er illegal einen Parkplatz gleich am Ufer errichten ließ, der das heraneilende Wasser nicht schnell genug ablaufen ließ, es so einen Teil der Stützmauer mitnahm und damit ein paar (neue!) Autos in die Tiefe riss.

(Foto: esmas.com)

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Donnerstag, 27. August 2009

Bergtour


Dieses Foto von Andreas habe ich soeben zufällig (ehrlich!) im Fotolink seines Blogs gefunden.

"Das bin ja ich...", dachte ich, als ich es sah, "von hinten".
Man bemerke meine sexy Beine, den guten, alten, treuen, unkaputtbaren Lowe-Rucksack von 1985 (!) mit den von Freunden einer Freundin in Rumänien gefertigten Seitentaschen (die mich 1994 ganze 5,- DM gekostet haben); mit 1997 aufgenähter Canada-Flagge (ich gebe zu: ich bin Fan); mit den Lowa-Trekking-Stiefeln von 1997, die just auf dieser Wanderung (in noch verhehrenderer Weise als Andreas' BW-Stiefel) ihren Geist aufgaben (und mir sprichwörtlich an den Füssen zu Staub zerfielen).
Dazu trug ich (und werde es weiterhin tun; da wird gestopft werden bis sie auseinanderfallen, weil es meiner Ansicht nach keine besseren gibt) die grauen Wollsocken aus meiner Grundwehrdienst-Zeit 1988/89, "Plastik-Shorts", die ich mir 2007 in Vancouver gekauft habe und ein paar (völlig unmoderne) Schweissbänder, die ich mir für die "Izta 2007"-Tour zugelegt hatte.

Ach so: Wo ich da gerade stehe und zweifle?
Auf der Begrenzungs-Mauer eines Aquäduktes beim Aufstieg auf den Iztaccíhuatl, an der man gut einen Kilometer entlang läuft und bei dem es just an dieser Stelle rechts gut 15 Meter abwärts geht.
Ich denke, da ist ein kurzes Ausharren und Konzentrieren erlaubt, bevor man den nächsten Schritt tut, oder?

Ende dieses/Anfang nächsten Jahres wieder, Andreas?

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Freitag, 1. Mai 2009

Schweine-Grippe: Mindestschutz

Dass ich die Schweinegrippe-Hysterie in Mexico für einen Akt staatlichen Terrors halte, ist kein Geheimnis mehr.

Trotzdem muss man sich vor dem ach-so-gefährlichen Virus schützen. Hier der Mindest-Schutz für Büro-Arbeiter:



LOL

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Montag, 23. Februar 2009

Spiel mit dem Feuer (II)



Vor einigen Monaten hatte ich den wohl selben Fahrer, der alle Nase lang seinen Gefahrgut-LKW in einer Wohnstraße abstellt, angeprangert.

Diesmal tue ich es etwas öffentlicher, denn dieser, mit Hypochlorid-Lösung (= Clarasol -- Gefahrgut-Code 1791) beladene LKW mit dem Nummernschild 558-EF-9 stand mehrere Tage an der selben Stelle ohne bewegt zu werden.

Ob's was nützt, bezweifle ich. Aber versucht habe ich's.

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Donnerstag, 29. Januar 2009

Abwasser-Entsorgung à la mexicana

In meinem Kuhdorf Wohnort wird z. Zt. das Abwasser-Netz modernisiert.
Konkret: es werden die Straßen aufgerissen, irgendwelche PVC-Rohre (die bei der nächsten Belastung der Straße -z.B. wenn ein schwerer LKW auf ihr fährt- zerspringen) verlegt und das Ganze wieder mit dem Aushub zugeschüttet. Asphaltiert wird später, wenn die "Asphaltier-Kolonne" Zeit und Lust hat (das kann also Wochen oder Monate dauern).

Aber das ist nicht was, wovon ich schreiben wollte; interessanter ist es, wo die Abwässer hingeleitet werden.
Gleich neben der Straße auf meinem täglichen Weg zur Bushaltestelle gibt es ein schmales Tal mit einem kleinen Bach. Ein großes Rohr, das unvermittelt aus der Talwand kommt, entläd dort seine übelriechende Brühe mitsamt den üblichen Blasen und Schaum. Genau in dieses Tal wird auch das Abwasser des "modernen" PVC-Rohres geleitet werden.

Schön, nicht?

Zusätzlich selbst-belobhudelt die orange-blaue Stadtregierung seit Wochen auf großen Plakaten (und auf Steuerzahler's Kosten; schließlich sind bald wieder Kommunalwahlen...) die Fertigstellung des sog. Dren San Diego.

Was das ist?
Nichts weiter als ein offener Kanal, der zum Himmel stinkt und Flora, Fauna und Grundwasser verseucht die städtischen Abwässer zum Gran Canal (einem noch größeren, zum Himmel stinkenden offenen Abwasser-Kanal, der aus dem D.F. kommt) ableitet, der sein "Rosenwässerchen" (natürlich!) ungeklärt in den Lago de Zumpango gießt.

Lecker, lecker!

Und die Mexicaner glauben tatsächlich, sie würden umweltfreundlich handeln, indem sie die Verschmutzung möglichst weit wegleiten anstatt das Wasser wenigstens vorzuklären...

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Freitag, 16. Januar 2009

El Petroleo es nuestro...

Ich hatte angenommen, dass neben der Förderung und der Raffination des mex. Erdöls auch der Transport desselben und der Veredlungsprodukte (sprich: Kraftstoffe) eine rein hoheitlich-mexicanische Aufgabe wäre und somit nur von PEMEX durchgeführt werden dürfte.

Das scheint aber nicht so zu sein, denn schon Anfang Dezember 2008 sah ich eine lange Warteschlange privater Tank-LKWs vor einem PEMEX-Lager auf ihren Sprit warten:

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Donnerstag, 8. Januar 2009

Oh, Du liebe Valentina...



... alles ist hin.

(eine zerschellte Liter-Flasche Salsa Valentina auf einem tianguis im Zentrum von Mexico-Stadt)

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Dienstag, 25. November 2008

Tasche gucken

Bei Spiegel-Online lese ich, dass man die Werkzeug-Tasche, die vor ein paar Tagen einer US-Astronautin entglitten ist, mit einem einfachen Fernglas am Nachthimmel sehen kann. Dort wird sogar auf eine Webseite verwiesen, auf der man sich anzeigen lassen kann, um welche Uhrzeit die Tasche vorbeifliegt und in welche Richtung man schauen muss.

Mal sehen, ob ich in den nächsten Tagen Zeit finden, von der Dachterrasse aus einmal nach ihr zu suchen.

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Mittwoch, 29. Oktober 2008

Kalt



So war's heute morgen gegen 6.00 Uhr hier bei uns (links: Innentemperatur und Luftfeuchtigkeit; rechts: die gleichen Werte etwa 3 Meter vom Haus entfernt unter einem Vordach).

German temperatures go Mexico, oder was? ;-)

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Mittwoch, 28. Mai 2008

Alternaive Regen-Energie

Adolf Tegtmeier klärt auf - getreu seinem Motto: "Wat man nich' selber weiß, dat muß man sich erklären."



*ROFL*

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Dienstag, 20. Mai 2008

Nackt-Radfahren

oder: Was es nicht alles gibt...

Weil sie sich dem Auto-Verkehr nackt (d.h. ungeschützt) gegenüber fühlen, veranstaltet eine Gruppe von Fahrrad-aficionados die Marcha Rodada Ciclista al Desnudo México, D.F. (zu englisch: World Naked Bike Ride).

Am 7. Juni 2008 um 12:00 Uhr geht's los am Löwen-Tor von Chapultepec (Puerta de los Leones de Chapultepec: Av. Reforma del lado sur de la acera, entre el Circuito Interior (José Vasconcelos) y la calle de Lieja, frente a la Torre Mayor. A unos pasos de la salida del metro Chapultepec).
Man fährt Richtung Zócalo, um die Demo gegen die Öl-Abhängigkeit und für alternative Transport-Möglichkeiten an der Fuente de Cibeles zu beenden.
Wer sich oder/und sein Fahrrad "schminken" möchte, wird ab 10:00 Uhr am Startpunkt erwartet.

Mehr Info: Marcha Rodada Ciclista al Desnudo México, D.F.

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Montag, 12. Mai 2008

Moderne Zeiten

Als ich noch ein Kind war, fand man Steinchen wie die rechts auf dem Bild am Ufer von kleinen Bächen.
Heute kauft man sie gewaschen, nach Größe und Farbton sortiert, lackiert und fein säuberlich eingepackt im Supermarkt.

Wie die Zeiten sich ändern... - oder ist es eher so, dass ich alt werde?

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Dienstag, 29. April 2008

Spiel mit dem Feuer



Dieser LKW steht fast täglich (morgens und abends, wenn ich dort vorbeigehe) am Straßenrand in einem dicht bebauten Gebiet in der Nähe der Bushaltestelle, wo ich einsteige. Abends hat er oft dickwändige Tanks geladen.

Was das Gefahrgut-Schild bedeutet? - Das weiße, auf Eck stehende Quadrat mit dem Totenkopf und der "2" deutet auf giftige Gase hin; der Code 1017 steht für Chlor - hochkonzentriert und hochgiftig.

Nicht auszudenken, was für Folgen es hätte, wenn irgendwelche Halbstarke einmal versuchten, in ihrem jugendlichen Leichtsinn einen Tank zu öffnen oder anderen Schabernack zu treiben. Sie wissen mit Sicherheit nicht, was sich in den Tanks befindet.
Gefahrgut gehört nachts auf einen gesicherten Parkplatz - immer!

Aber wenn z.B. mit Benzin (Code 1203) geladene PEMEX-Doppelachsen-Tanklastzüge mit 130 km/h über die Autobahn brettern ("zu Ihrer Sicherheit immer mit eingeschalteten Scheinwerfern"), kann man im Umgang mit anderen gefährlichen Stoffen nicht viel mehr erwarten.

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Dienstag, 1. April 2008

Mexico City vor 99 Jahren

Die University of Chicago, IL hat in ihrer Library auch alte Karten aus Lateinamerika. Eine davon ist die Carta de la República Mexicana a la 100 000a. Hoja 19-I-M von 1909.

Diese Karte kann hier online angesehen werden; in sehr, sehr guter Detail-Qualität.

Die Namen der colonias und (ehemalig) außerhalb der Stadt liegenden Örtchen haben sich kaum geändert; dafür aber Anzahl und Oberfläche von Flüssen, Kanälen und Seen. Interessant auch die alten Eisenbahn-Linien, von denen kaum noch eine existiert.

Nach dem Studium der Karte verstehe ich endlich besser, weswegen einige Stadtteile und Straßen (z.B. die Avenida Central Richtung Bosque de Aragón) desöfteren so elend überschwemmt sind...

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Freitag, 7. März 2008

Exkremente



Stilleben.

Offenbar ist die Straße sehr ruhig. Da kann man noch in aller Seelenruhe kacken. Hund müßte man sein... ;-)

Foto: © 2008 rolandmex

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Samstag, 26. Januar 2008

Klima-Killer tope

Von Spiegel Online:
Verkehrsberuhigungserhebungen, vulgo Hubbel, sind neuesten Forschungsergebnissen schuld daran, dass die Klima-Apokalypse schneller als erwartet über uns kommt. Britische Wissenschaftler haben errechnet, dass Autos wegen der allgegenwärtigen Schwellen wesentlich mehr CO2 produzieren als auf platten Straßen.

Die Fahrer, so die Forscher, müssen ständig abbremsen und beschleunigen, was den Spritverbrauch erhöhe. "Hubbel verlangsamen Verkehr, aber sie beschleunigen den Tod des Planeten", donnert "The Times". Die Studie ist übrigens vom britischen ADAC-Pendant AA erstellt worden.

(mehr im Artikel Druckbetankung: An der Schwelle des Todes)

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Donnerstag, 24. Januar 2008

Raubbau

Wenn ich zur Bushaltestelle gehe, muß (oder viel mehr: mußte) ich an einer Stelle immer den Kopf einziehen, um nicht die herabhängenden Blätter eines stattlichen Baums, der die ganze Straße überragt(e), ins Gesicht zu bekommen.

Vorige Woche sah ich morgens eine Säge-Kolonne im Baum (da saß tatsächlich einer mit Motorsäge oben in einer Astgabel) und dachte: "Hm, da wird wohl der Durchgang befreit, damit die Autos durchkommen."

Denkste! Verstümmelt wurde er!
Wo vorher dieser riesige Baum (Höhe so wie die noch (?) stehenden links) stand, sind jetzt nur ein paar Stümpfe übrig.

Schande über die, die diesen sinnlosen Raubbau "befohlen" haben (wahrscheinlich die Stadtregierung).

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Dienstag, 15. Januar 2008

"For Export only to Mexico"



Gestern morgen staunte ich nicht schlecht, als ich obiges auf einem Paket Salami (genauer: "Chorizo Cantimpalo") aus den USA sah.
Da steht deutlich lesbar (auch wenn's auf dem (Handy-) Foto nicht so herauskommt): "For Export only to Mexico".

Da frage ich mich doch warum.
Sind dort etwa Inhaltsstoffe drin, die wegen der laxen Nahrungsmittel-Gesetzgebung (bzw. deren noch laxerer Handhabung) in Mexico nur hier nicht verboten sind? Ist das Fleisch von minderer Qualität (Tierreste? Verdorben? Verseucht mit Schweinepest oder anderen Krankheiten?), die nur die Mexicaner anstandslos essen? Hat der Hersteller in USA nichts zu befürchten, wenn wegen minderwertiger Qualität der Wurst und etwaiger gesundheitlicher Folgen Gerichts-Klagen kommen sollten, weil es in Mexico keine (oder kaum) Rechtssicherheit gibt?

Das Ganze weiß wahrscheinlich nur die Herstellerfirma Daniele, Inc. aus Pascoag, RI 02859 und der Supermarkt Sam's, bei dem ich diese Salami zum letzten Mal gekauft habe.
Das ist mir zu dubios, das Ganze.

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Donnerstag, 15. November 2007

Nicht gefährlich

Vorgestern fiel mir auf dem Weg zur Arbeit ein Tankwagen auf, bei dem in großen Lettern auf dem Tank stand: "Transporta material no peligroso" (Übersetzung: "Transportiert ungefährliches Material"), er aber ein Gefahrgut-Schild aufgepappt hatte.

Das war ein weißes, auf Eck stehendes Quadrat mit schwarz-weißen Streifen in der oberen Hälfte und der Gefahrgut-Nummer 3082.
Aus Neugierde habe ich einmal danach gesucht und folgendes gefunden:
UN 3082, UMWELTGEFÄHRDENDER STOFF, FLÜSSIG, N.A.G.


Es handelt sich wohl um ein Zink-Chlorid/-Sulfat-haltiges Mittel, das Düngern für den Ackerbau beigemischt wird (siehe z.B. hier).

Na, dann... - eine umweltgefährdende Flüssigkeit ist ja nicht allzu gefährlich, wenn sie verschüttet wird... heute.
Aber morgen?

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