Dienstag, 3. Juni 2008

Visumspflicht für USA auch für Europäer?

"Es besteht die Sorge, dass sich Europa radikalisiert", wird ein namentlich nicht genannter Mitarbeiter des ["Heimatschutz"-] Ministeriums zitiert, "und dass von Europa aus Anschläge auf die USA vorbereitet werden könnten." Die Vergangenheit habe gezeigt, dass es "naiv ist zu glauben, dass Reisende aus Ländern, die kein Visum benötigen, weniger gefährlich sind als solche, die sich über ihren Visumsantrag einer verschärften Sicherheitsprozedur unterzogen haben".

Die USA wollen ab Anfang 2009 eine Registrierungs-Pflicht, die mindestens drei Tage vor Einreise online zu erledigen sein wird, auch für diejenigen Reisenden einführen, die durch ihre Staatsbürgerschaft im Visa Waiver-Programm eigentlich vom Visum befreit sind.
Die EU hat für den Fall der Einführung Gegenmaßnahmen angekündigt, verhandelt aber.

Mal sehen, was daraus wird.
Ob Mr. President Obama sowas wieder abschaffen wird (wenn er gewinnt)?

(mehr dazu bei Spiegel Online, aus dem auch obiges Zitat stammt)

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3 Kommentare:

Anonymous Phoenix schrieb...

Wenn man sich dafür das I-94 Formular sparen kann, finde ich das ja noch OK, da man ja trotzdem noch kein Visum braucht sondern einfach die Daten elektronisch übermittelt und früher. Speichern tun sie das ja eh schon. Das ganze ist nur beim Transit nervig und wenn man dort mal kurz Urlaub machen möchte würde ein Visum auch nerven. Australien macht sogar das Visumverfahren online. Das beantragt man auf deren HP online und das wars meistens schon.

4. Juni 2008 um 05:26  
Blogger Sven schrieb...

Das heisst dann, dass man keine spontanen Geschaeftsreisen mehr in die USA machen kann? Oder wenn die Tante in Ohio stirbt, muss sie ein wenig laenger im Leichenhaus liegen?!

4. Juni 2008 um 10:15  
Blogger rolandmex schrieb...

... genauso wie Uncle Tom aus Mississippi nicht mal schnell zur Beerdigung von Tante Trude aus Buxtehude fahren kann.
Die EU wird wohl hoffentlich (!) entsprechende Maßnahmen ergreifen - schließlich könnte es ja sein, dass ein professioneller Lehrer- und Prof.-Hasser einen Terror-Anschlag auf eine europäische Uni vorbereitet oder ein Nazi-Freund bei uns den Holocaust leugnen oder seine Parolen brüllen will. Vorsichtig muß man auch mit der Infiltration von diesen "Scientologen" sein; schließlich ist das eine Organisation, die vom Verfassungsschutz überwacht wird.

Da darf man nicht naiv sein, denn die USA sind schon radikalisiert (wie sonst hätten sie die Trantüte Bush "gewählt"?) und ihre Staatsbürger deswegen nicht weniger gefährlich als Bürger von Staaten, die ein Visum benötigen (z.B. Zimbabwe oder Weißrussland).

[/böse-ironie]

4. Juni 2008 um 11:35  

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