Dienstag, 14. März 2006

Wer war Benito Juárez?

... - oder: 'Wie macht man chilaquiles?", "Wie lange braucht ein Bus von der TAPO bis zur CAPU?" oder "Was ist eine buena onda?"

Das wären doch Fragen für den gachupín-Test in Mexico - als Vorbild dienen die Niederländer.

So kann man der Überfremdung in Mexico entgegenwirken, all' den Wirtschafts-Flüchtlingen aus den 1.-Welt-Ländern die Einreise und den Aufenthalt erschweren, die Einmischerei und unerwünschten Meinungsäußerungen zu "internen" Dingen unterbinden.

Zu dumm nur, dass viele hier lebende Ausländer mehr von Mexico's Geschichte und Kultur wissen als die Mexicaner selbst. Meine Pfadfinder-Jungs wußten letztes Jahr nicht einmal, was am 5. Februar gefeiert wurde (sie waren ca. 15 Jahre); die Raterei ging von "la bandera" über "Benito Juárez" bis zur "independencia"... - aber Hauptsache, man hat schulfrei!

Mexico den Mexicanern! Alleine können sie ihr Land viel schneller in den Ruin treiben!

P.S. Vorsicht! Sarkasmus! Und zwar schwärzester.

4 Kommentare:

Blogger Helena schrieb...

Hola!

vives en mexico...

muy interesante tu blog...

pero siento... no entiendo aleman =D

saludos!

14. März 2006 um 12:55  
Anonymous Herr Juanito schrieb...

Na dann ist es gut, dass die Jungs einen Deutschen haben, der ihnen mexikanische Geschichte beibringt :P

(ob alle Gymnasiasten wissen, was man am 3. Oktober feiert...)

15. März 2006 um 04:54  
Blogger rolandmex schrieb...

... dann sollte man deutsche Schüler (nicht alle sind Gymnasiasten, die ja angeblich (?) intelligenter sind) auch mal fragen, ob sie 4 x 20 im Kopf zusammenrechnen können oder wissen, in welchem Jahr Baden-Powell die Pfadfinder-Bewegung gegründet hat, wenn 2007 das 100-jährige Jubiläum gefeiert wird.
"Meine" Jungs können das nicht - und ob das deutsche Haupt- oder Realschüler können, kann ich nicht beurteilen.

Es wäre mal interessant zu erfahren wieviele Deutsche den geplanten "Hessen-Test" zur Einbürgerung bestehen würden.
Ich bezeichne mich selbst als überdurchschnittlich Geschichts- und Politik-Interessierter und mußte bei verschiedenen Fragen schwer nachdenken und ein paar konnte ich auf Anhieb gar nicht beantworten.

Wer den Test schafft, der ist allemal würdig Deutscher zu sein - vor allem, weil man z.T. kompliziert-deutsche Fragestellung erst einmal verstehen muß, um überhaupt eine Antwort geben zu können.
Ehrlich gesagt, halte ich das Examen für ganz schön übertrieben und völlig unnötig.

P.S. Wen's interessiert: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,406101,00.html

15. März 2006 um 15:16  
Anonymous Svenja schrieb...

Ich habe den Test bestanden ;-)
Aber ich habe auch vor 2 Jahren zwecks Einbürgerung von meinem Mann eben so einen Test bzw. die Vorbereitungen dafür mitgemacht.
Ich bin für Sprach- und Grundwissen über Deutschland Tests.
Wie stark die ausfallen sollen ist ein anderes Thema.
Wer Deutscher werden will, sollte auch einiges darüber wissen und der deutschen Sprache einbischen mächtig sein.

16. März 2006 um 05:33  

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