Freitag, 26. Mai 2006

Schlechter Kundenservice (VI): Banamex

Dieser Fall gehört in die Sub-Kategorie "Realitätsfremde Sesselpupser führen Sparmaßnahmen durch".

Gerade gehe ich zum Banamex, um die Monatsrate für mein Haus zu zahlen. Normalerweise bekam man einen Einzahlungs-Nachweis, der etwas umständlich per Nadeldrucker auf ein offizielles Bank-Papierchen gedruckt wurde. Banamex-Datums-Stempel drauf und fertig.

Jetzt gibt es das nicht mehr.
Stattdessen bekomme ich einen Nachweis auf Thermopapier (das, das früher für die Fax-Geräte benutzt wurde). Das Papier hat ein Banamex-Wasserzeichen, auf der Rückseite steht in Miniatur-Lettern (nicht größer als 3,5 Punkt) etwas über die Bank, und man bekommt den Datums-Stempel draufgeknallt.

Aber: was soll das? Thermo-Papier? Da brauche ich meinen Einzahlungs-Nachweis nur einmal an einen wärmeren Ort zu legen, schon ist die ganze Schrift weg, und wie weise ich nach, dass ich die Einzahlung getätigt habe?
Oder im konkreten Fall: der Einzahlungs-Beleg kommt in den Ordner meiner Hypothek zuhause, wo er möglicherweise für Jahre archiviert wird (man weiß ja nie, ob nicht irgendwann das Kredit-Institut kommt und behauptet, man hätte diese oder jene Rate nicht bezahlt). Thermopapier verbleicht aber bekannterweise sehr schnell.

Konsequenz: man ist gezwungen, von jedem Zahlungs-Nachweis, der länger als drei Tage halten soll (oder evtl. in die Nähe wärmerer Gegenstände kommen könnte), auf eigene Kosten eine Fotokopie zu fertigen.

Na, das ist ein Kundenservice...

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