Donnerstag, 29. Juni 2006

Präsidentschafts-Wahlkampf: endlich vorbei!

Endlich ist dieser unseelige Wahlkampf vorbei (genauer: seit 0.00 Uhr heute nacht). Mir gingen die Radio- und Fernseh-Spots noch mehr auf die Nerven als Maná's Schmuh-Musik.

Ständige, aus der Luft gegriffene und unmöglich zu realisierende Versprechungen, Anschuldigungen á la "der-da-ist-Gefahr", "nein-ich-häufe-keinen-Schuldenberg-an", "ich-garantiere-Dir-ein-besseres-Leben", lächerliche Liedchen, sexistische Werbung (als ob Frauen bessere Politiker wären als Männer - die ganze ambulantes-Mafia im D.F. und Umgebung wird von Frauen geleitet), usw., usf.

Ruhe im Äther. Endlich.

Dieser Wahlkampf war der bei weitem teuerste in der Geschichte Mexico's und einer der teuersten der Welt - und das, wo das Niveau der Diskussion nicht aus konkreten, machbaren Vorschlägen bestand, sondern aus gegenseitigem Madig-Machen.
Armes Mexico - so fern von Gott, so nah an Demagogie, politischem Sarkasmus und Opportunismus.

Jetzt fehlt nur noch die Wahl selbst. Stichtag am 2. Juli (noch schnell Bier kaufen; ab Samstag, 0.00 Uhr herrscht ley seca).

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