Montag, 7. Juli 2008

Nicht-mehr-haben-will

Heute abend kam mir Info zu den Telcel-Tarif-Plänen für das neue iPhone in den Mail-Kasten geflattert.

Man wird mit einem 24-Monate-Vertrag geknebelt, der teurer ist als der, den ich jetzt habe - und mit dem ich zufrieden bin, weil ich mehr Gesprächs-Minuten, mehr SMS oder mehr Datendurchsatz gar nicht brauche. Ich will ja nicht fernsehgucken auf dem Ding.

Zusätzlich muß der Kunde, wenn er den billigsten Knebel Vertrag nimmt, noch knapp 3.500 Pesos für das 8-GB-Modell und 4.700 Pesos für das 16-GB-Modell berappen.

Fazit: die spinnen, die "Telcelis"!

Mit dieser Unverschämtheit hat man mir erstmal den Appetit verdorben. Falls ich doch noch ein iPhone haben will, werde ich mich wohl vertrauensvoll an die Freundin wenden, die mich letztens mit ihrem Apple-Telefon hat spielen lassen und die connections zu "Importeuren mit Programmierkenntnissen" hat.

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4 Kommentare:

Blogger Sven schrieb...

Na, da haben die Mexikaner aber noch Glueck im Vergleich mit den Deutschen, die an T-Mobile gefesselt werden.

Vergleich mal die Kosten und Bedingungen. Mal sehen, ob Du dann noch immer meckerst...

Der teuerste Mexico-Tarif entspricht von den Kosten her dem deutschen "Complete M" - in Deutschland gibt's dafuer allerdings nur ein Viertel der Minuten und ein Fuenftel der SMS. Auch kostet jede weitere Minute fast 5 Mal so viel (... womit sich uebrigens auch fuer mich das Thema iPhone erledigt hat - Danke, T-Mobile!)

8. Juli 2008 um 22:41  
Blogger rolandmex schrieb...

Wer meckert denn hier?

Ich tue lediglich meine Meinung kund zu einer Geschäftspolitik (egal welchen Anbieters), die nur den Reingewinn vor Augen hat und den Kunden zu Leistungen verpflichtet, die er weder braucht noch will. Kundenorientiert ist das nämlich ganz und gar nicht.

Ein großer Unterschied zwischen Deutschland und Mexico besteht darin, dass es in D keine Roaming-Gebühren gibt (da kostet jedes Gespräch auf ein Handy genau gleichviel, egal, ob ich innerhalb Flensburgs anrufe oder bis nach Garmisch telefoniere). Außerdem sind europaweite Roaming-Kosten niedriger als die Auslandsgebühren, die einem Slim's Telcel abnimmt.

Klar, wenn ich mein "Dorf" DF nie verlasse, ist das Ganze billiger. Aber dafür reicht auch dieses flache Motorola-Handy mit den Riesenziffern und eine Prepaid-Karte. ;-)

9. Juli 2008 um 13:03  
Blogger Hollito schrieb...

Tja, offensichtlich unterstützt Apple die Sache mit den Knebelvertägen hartnäckig und überall -macht den Laden auch nicht unbedingt sympathisch...
Alleine das wäre für mich schon *der* Grund, kein EiPhone zu kaufen. Ich lass mir doch nicht den Provider vorschreiben, und hab dann nur die Auswahl aus teuren Verträgen. Nix da.

Hier in D jammern die ganzen Käufer des EiPhone V.1 schon seit Tagen rum, weil die böse Telekom ihnen das neue EiPhone nicht einfach gratis oder gaaaaanz billig überlassen will. ;-)

Kann es sein, daß EiPhone-User sich selbst ein bißchen zu wichtig nehmen? Wer hip sein will, muss eben auch was dafür bezahlen... ;-)))

Ich meine, wenn man einen Vertrag abschliesst und ein neues Nokia, Samsung oder LG Gerät dazu bekommt, und 3 Monate später kommen die Nachfolgemodelle raus, dann kann man sich doch auch nicht hinstellen und verlangen, kostenlos ein Upgrade auf die neuen Geräte zu bekommen.
Und als das EiPhone in D rauskam, war allgemein bekannt, daß das Nachfolgemodell schon "in der Pipeline" war...*kopfschüttel*

11. Juli 2008 um 09:20  
Blogger Ninik schrieb...

Du KANNST gar nicht Fernseh gucken mit dem Ding!! :)

Habe mir das iPhone letzten Herbst in den USA gekauft, die Sperre rausgenommen und meinen Telcel Chip lange damit benutzt, bevor Telcel selbst endlich mal in die Puschen kam.

Habe bisher noch nie Probleme mit meinem entsperrten iPhone gehabt... :)

Und dass die Veträge teurer als alles bisher gewesehe sind war eh klar, oder?

17. Juli 2008 um 22:52  

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