Freitag, 31. August 2007

Wie der Niederrhein fast zum Atom-Krater wurde


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Der Spiegel-Online-Bericht Nuklearunfall: Briten ließen Atombombe in Deutschland fallen war eigentlich nur einer derjenigen, die ich anklickte, weil sie mir interessant erschienen und ich ihn lesen wollte.

Aber sogleich entfuhr mir ein "Holallóttitti!", denn der beschriebene Unfall fand 1984 in Brüggen statt - genauer: auf dem britischen Militärstützpunkt im Grenzwald bei Bracht; nur 4 Kilometer von meinem Zuhause weg!

Da sind wir aber noch mal glimpflich davon gekommen, sonst wäre das tiefste Loch im linksrheinischen Gebiet nicht die Braunkohle-Tagebaugruben, sondern der Bombenkrater von Bracht - von anderen Folgen einmal abgesehen.

P.S. Soeben sehe ich, dass der Stadtname von Mönchengladbach in der Google-Karte mit "Gladbach" abgekürzt wird. Ts, ts, ts,... - sowas hat man nicht mehr gesehen, seit Jupp aus Rheydt seinen Geburtsort aus der Stadt München-Gladbach loseiste...

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1 Kommentare:

Blogger Miesepeter schrieb...

Na, na nunmal sachte....so ein Trident Sprengkopf mit 100 Kilotonnen Sprengkraft haette, waere er denn explodiert, bestimmt keinen allzugrossen Krater gerissen.

Das tun Atompsprengkoepfe nur, wenn sie tief in der Erde gezuendet werden. Ein Sprengkoerper vergleichbarer Staerke wurde 1962 in ca. 190 m Tiefe gezuendet. Der enstehende Karter war 390 Meter breit und 100 Meter tief. (Sedan Krater in Nevada) Das Rheinland waere wohl das gebleiben was es ist: Plattes Land- von anderen Folgen einmal abgesehen.

31. August 2007 um 14:52  

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