Freitag, 6. Juli 2007

Heimat-Brief


Wie vielleicht einige mitbekommen haben, kommt mein Vater aus einem Westerwald-Dorf namens Roßbach/Wied (und mein Onkel lebt weiterhin dort).

Nun wurde, nachdem die Roßbacher letztes Jahr im Pokal gegen die Borussia gespielt hatten (ich berichtete), der Ort 700 Jahre alt (wie schnell das geht... ;-) ) und ein paar Einwohner hatten die Idee, zum Jubiläum eine monatliche Zeitung herauszugeben; zum einen, um das Jubiläum zu feiern, zum anderen, um "alte Geschichten" wieder aufleben zu lassen, das örtliche Platt (das -wie überall- dabei ist, verloren zu gehen) zu "pflegen" und Geschäften/Hotels/Firmen im Ort eine Chance zu geben, sich mit ihrer Historie vorzustellen. Der Name der Zeitschrift ist Babarossa (warum, wird in der ersten Ausgabe der Zeitung erklärt, die man hier als PDF herunterladen kann).

Natürlich kennt man meinen Vater noch, und er fühlt sich Roßbach immer noch verbunden (so wie ich mein Leben lang Kaldenkirchener bleiben werde); so kam irgendwann einmal die Idee auf (ob von ihm oder anderen, weiß ich nicht), eine Art "Babarossa in der Welt" zu starten - in der Art wie im Film Amélie die Foto-Postkarten, die ein geklauter Gartenzwerg seinem Besitzer aus aller Welt schickte.

Meine Eltern waren vor ein paar Wochen auf Reisen durch den Nordwesten der USA/Westen Canadas, und an der Steam Clock in Vancouver wurde ein Babarossa angeheftet und fotografiert. Auch flogen Roßbacher nach New York und besuchten einen dort lebenden Roßbacher.
Und ich -obwohl ich nur ein "entfernter" Roßbacher bin- habe der Redaktion ein paar Fotos aus Mexico (mit der Babarossa-Titelseite) zur Verfügung gestellt.

Im Juni-Heft (Ausgabe 6) erschien ein Artikel zum Thema. :-)

Apropos: wer in der Nähe ist, "darf" gerne an den offiziellen Feierlichkeiten zum 700-jährigen an diesem Wochenende teilnehmen.
Wie ich die Roßbacher kenne, wird das eine Sause! :-)

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