Montag, 14. April 2008

Lonely Planet-Politik

Bei Spiegel-Online lese ich über einen Lonely Planet-Autor, der zugegeben hat, Reisebeschreibungen abgeschrieben zu haben ohne selbst im Land gewesen zu sein (ich zitiere):
In seinem jüngsten Werk mit dem Titel "Kommen Reiseautoren in die Hölle?" gab Kohnstamm laut Zeitungsbericht außerdem zu, dass er sich Reisen von Anbietern bezahlen lassen hat. Dies ist bei Lonely Planet nicht gestattet.

(Quelle)

Ich erinnere mich an eine E-Mail von vor ein paar Jahren, in der ein Autor des Mexico-Lonely Planet in einer Ultimatum-ähnlichen Manier anwies, doch bis zu einem bestimmten Datum kostenlose Exemplare aller Quimera-Titel an eine Adresse in California zu senden, damit sie in der kommenden Auflage erwähnt werden.
Da wir den Termin nicht einhielten, werden die Quimera-Karten bis heute nicht erwähnt, obwohl sie neben den von den "Roten" (mit dem lächerlichen Blindfold-Männlein auf dem Cover) die wichtigsten Reisekarten Mexico's sind.

Ob solche chantajes bei Lonely Planet auch verboten sind?

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