Dienstag, 3. Juli 2007

Schweinereien im Radio

In den mexicanischen Medien sind Schimpfwörter verboten; entweder werden sie verballhornt (z.B. Adal Ramones' famoses "ingesu") oder mit einem Piepton überspielt.

Eine Ausnahme bilden Schimpfworte und Schweinereien in anderen Sprachen. Ich erinnere mich an Olallo Rúbio, der, als der Sender Radioactivo 9/85 noch existierte, einen britischen Moderator zu Gast hatte und ihn auf englisch dazu aufforderte, "shit" und andere Dinge zu sagen. Zuerst reagierte der Gast überrascht, stieg dann aber gerne ein.

Momentan läuft auf Reactor 105 das Lied "Homecoming" von The Teenagers, einer britischen Band. Der Text ist in etwa so versaut wie Rammstein's Inzest-Texte (ich kenne nur das Album mit "Du hast", und alle Welt wollte die Texte übersetzt haben (was ich immer ablehnte)).

Hier poste ich einmal den Text von "Homecoming". Vielleicht interessant für Eltern von jugendlichen Kids... - aber deswegen das Radiohören zu verbieten, würde ich für übertrieben halten.

Last week I flew to San Diego to see my aunt and I met her step daughter.
She's a cheerleader, she's a virgin and she's really tanned.
As she stepped out of her massive car, I could only notice she was fuckable.
I think she was coming back of her game or something.
Because she was holding her stick and pom pom.
On day two, I fucked her and it was wild. She's such a slut.

I fucked my American cunt.
I loved my English romance.
I fucked my American cunt.
I loved my English romance.
It was dirty, a dream came true just like I like it she's got nice tits.
It was perfect, a dream came true just like a sunlight in my eye too.

Okay, listen girls, I met the hottest guy ever.
Basically as I was stepping out of SUV, I came face to face with my step cousin or whatever.
Who cares. Anyway he was wearing skinny jeans, funky hair and the cutest British accent ever.
Straight away, I can tell he was rocker from his sexy attitude and the way he looked to me.
Yumm he is totally awesome.
Oh my god I think I'm in love.

I fucked my American cunt.
I loved my English romance.
I fucked my American cunt.
I loved my English romance.
It was dirty, a dream came true just like I like it she's got nice tits.
It was perfect, a dream came true just like a sunlight in my eye too.

I fucked my American cunt.
I loved my English romance.
I fucked my American cunt.
I loved my English romance.
It was so nice to meet you.
Pleasure is mine, I do like you.
Come to Cancun for spring break.
I'll think about it, it could be great.

Not bad, eh?

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Freitag, 22. Dezember 2006

Chava Flores (III): Llegaron los gorrones

Pünktlich zum Weihnachtsfest:

Die Schnorrer sind da

Bei einem Straßen- oder Familien-Fest
fehlen nie die Schnorrer;
man merkt, dass niemand sie eingeladen hat
aus verschiedenen Gründen.

Es schlichen hinein vier, fünf oder sieben oder zehn
oder ein ganzes Regiment,
und sie konzentrieren sich darauf die Flaschen zu leeren,
schneller als ich es erzählen kann.

Aber das schon, die Schmarotzer sind da;
versteckt Flaschen und Speise-Platten.

Und wenn Se sich daran machen zu sehen
warum es so viele Gäste gibt,
werden Sie sehen, dass der drei mitgebracht hat,
diese sechs kamen mit Miguel,
und 100 mit dem Abgeordneten.

-Ich bin ein Freund der Schwester eines Herrn,
der nicht zum Fest gekommen ist.
-Na, ich bin Kumpel vom Neffen von Nabor...
der in der Musik-Kapelle spielt.

-Zu mir hat der im Eckladen gesagt: "Ach, kommen Sie,
das wird ein tolles Fest!"
-Ich bin Bruder des Dienstmädchens hier im Haus...
sie hat mir sogar den Schlüssel gegeben.

Aber das schon, die Schmarotzer sind da;
versteckt Flaschen und Speise-Platten.

Wenn in Ihrem Haus keiner Sie kennt,
dann ist die Sache schon schwerwiegend;
und wenn Sie ein Glas trinken möchten, sagen Sie den Schnorrern:
"Ladet mich auf ein anderes Fest ein, ne?"

Aber das schon, die Schmarotzer sind da;
hier bin ich zum Flaschen-Leeren.

-Ich bin ein Freund der Schwester eines Herrn,
der nicht zum Fest gekommen ist.
-Ich bin auch Kumpel vom Neffen von Nabor...
-Nabor? Welcher Nabor?
-Na der, der in der Musik-Kapelle spielt.




En una fiesta de barriada o muy popoff
no faltan los gorrones;
se da uno cuenta que nadie los invitó
por múltiples razones.

Se cuelan cuatro, cinco, seis, o siete, o diez,
o todo un regimiento,
y se dedican las botellas a vaciar
en menos que lo cuento.

Pero eso sí, llegaron los gorrones;
hay que esconder botellas y platones.

Y si se pone asté en su casa a averiguar
por qué hay tanto invitado,
verá que tres los trajo aquél,
que aquellos seis son de Miguel
y cien de un diputado.

-Yo soy amigo de la hermana de un señor
que no vino a la fiesta.
-Pos yo soy cuate del sobrino de Nabor...
que toca con la orquesta.

-A mi me dijo el de la tienda: "¡Ay, vaya usted,
que va a estar rete suave!".
-Yo soy hermano de la criada que está aquí...
y hasta me dio la llave.

Pero eso sí, llegaron los gorrones;
hay que esconder botellas y platones.

Cuando en su casa nadie lo conoce a usted
la cosa es ya funesta;
si quiere una copa beber a sus gorrones diga asté:
-Invítenme a otra fiesta, ¿no?

Ahora sí, llegamos los gorrones;
aquí voy vaciando botellones.

-Yo soy amigo de la hermana de un señor
que no vino a la fiesta;
también soy cuate del sobrino de Nabor...
-¿Nabor? ¿Cuál Nabor?
-Nabor el de la orquesta.


P.S. Frohe Weihnachten Euch allen! :-)

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