Dienstag, 11. November 2008

Tenencia-Unsinn

Wieder einmal bekomme ich eine Kettenmail zum Thema Tenencia, und ich ärgere mich über den Quatsch, der da verzapft wird (ich zitiere):

Mensaje a todos los mexicanos.

Exhorto a todos los automovilistas de todo el país de México a que DIGAMOS UN ROTUNDO NO A LA TENENCIA.
Quitémonos este impuesto tan injusto que año tras año afecta directamente nuestros bolsillos. No existe una razón justificable para que seamos el UNICO PAIS DEL PLANETA, que año tras año, el gobierno nos hace pagar un impuesto por un objeto que ya pagamos impuesto cuando lo adquirimos.

Wie so oft, werden Halbwahrheiten verbreitet, die so gar nicht stimmen. Es kann richtig sein, dass es in wenigen Ländern der Erde (keinem ausser Mexico?) üblich ist, jährlich nochmal Steuern für den Kauf eines Autos zu zahlen, aber es ist durchaus normal, Strassen-Benutzung, Umweltverschmutzung, Lärmbelästigung, etc. zu besteuern.

Angeblich -so sagt es diese Mail- hat Felipe Calderón in seiner Präsidentschafts-Kampagne versprochen, die tenencia abzuschaffen. Soll er doch.
Mit Sicherheit führt er dann eine andere Steuer ein, die sie ersetzt, und die wird bestimmt höher ausfallen als die lächerliche tenencia (für meinen ollen Käfer z.B. etwa 30 Euro pro Jahr).

Das einzige, was mir nicht gefällt, ist, dass es auf diese Weise keinen Anreiz gibt (ausser der Doppel-Null beim Hoy no Circula), ein neues, schadstoffärmeres Auto zu kaufen, weil der Zeitwert des Wagens besteuert wird - also je älter, desto weniger tenencia (es sei denn, es handelt sich um einen gut erhaltenen Oldtimer). Als Neuwagen-Besitzer wird man also "bestraft".

Aber was rege ich mich auf: die Nachricht ist für alle Mexicaner - also nicht für mich. ;-)

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Freitag, 25. Mai 2007

Das Erdbeben von heute

Was denn? Das wißt Ihr gar nicht?

Vor ein paar Wochen geisterte eine Hoax-Mail durch's Internet, wonach irgendein Maya-Schamane "etwas großes, Wellen-schlagendes" für den 24. oder 25. Mai vorhergesagt haben soll.

Wen's interessiert:

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Montag, 26. Februar 2007

Das Stöckchen (II)

Warum schon (II)? Das erste Stöckchen liegt noch auf Eis, weil mir nix dazu einfällt. Hier hinbringen will ich es aber trotzdem... - irgendwann mal.

Cabronsito hatte mich angepieselt mir das Stöckchen hingeworfen - und ein paar Stunden später Sven auch... - also werde ich wohl diesmal nicht umhin kommen, es schnell und kurz zu machen.

"Schreibe 6 komische oder kuriose Dinge über dich und gebe das Stöckchen an 6 [SECHS!] Personen weiter", verlangt der Blogger-Kettenbrief.

Da ich Kettenbriefe immer nur lese (meistens nicht mal das...) und dann wegwerfe, mache ich das gleiche hier: ich leite ihn nicht weiter, obwohl mir 1000 Jahre Unheil, Pest, Cholera oder schlechter Sex drohen.

  1. Obwohl ich schon seit Mitte der 1970er Anhänger von Borussia Mönchengladbach bin und der Bökelberg nur eine knappe halbe Stunde Autofahrt von meinem Heimatort entfernt lag, war ich nur einmal zu einem Spiel im Stadion; und das wurde auch noch verloren (ich glaube 0:3 gegen Bayer Uerdingen, das damals auf einem Abstiegsplatz stand).
  2. Ich war schon in Rom, Vancouver, Paris, Hermannstadt (Sibiu), Jerusalem, Machu Picchu, Tbilisi,... - aber noch nie in Hamburg, Leipzig, Nürnberg, Bremen, Dresden oder Mainz.
  3. Als Jugendlicher war ich ein passabler Langstrecken-Läufer (persönlicher Rekord auf 10 km: 40:12 min.), bis ich mir als fast 16-jähriger einen Muskelfaserriß im Kreuzbein zuzog, der wegen einer wochenlanger Fehldiagnose eines Orthopäden nie wieder richtig verheilte und mir ab und zu immer noch Schmerzen bereitet.
  4. Aus der Läuferzeit habe ich noch einen alten Kumpel, der nach dem Abitur in Madrid studierte und der auch mal kurzzeitig in Mexico City wohnte (heute lebt er in Venezuela) - und das alles, ohne dass der eine vom anderen wußte.
    Weiteres Kuriosum: wir sind beide aus einem Ort mit nur etwa 10.000 Einwohnern. Guter Schnitt für solch einen Zufall, oder?
  5. Mein rechtes Ohr ist etwa einen Zentimeter höher am Kopf als mein linkes (oder ist's umgekehrt?). Das ist ärgerlich für mich als Brillenträger, da ich alle Brillen erst einmal verbiegen muß, damit sie gerade auf der Nase sitzen.
  6. Mein erstes Auto habe ich mir (ebenso wie Sven) auch als 27-jähriger zugelegt (einen 1990er Mazda 323 Diesel Kombi); weniger als ein Jahr nach dem Kauf ging ich "vorübergehend" ins Ausland, konnte es aber wegen der damaligen Unsicherheit (die 1997er Dieselauto-Besteuerungs-Hysterie) nicht verkaufen. Das tat dann mein Vater mehr als ein Jahr später, als feststand, dass ich auf absehbare Zeit nicht mehr zurückkommen würde. Laut Aussage meiner Eltern fährt er immer noch und die "Neubesitzer" sind sehr zufrieden mit ihm.

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