Donnerstag, 5. Juni 2008

The Thing

Noch ein mexicanisches Video, und diesmal sagt niemand, die Idee wäre geklaut.
Wirklich beeindruckend und originell.



(Beitrag von Jorge Rolando Cañeda Estrada für den Wettbewerb YouTube Scholarship Challenge, den YouTube und die Vancouver Film School organisiert haben. Jorge ist einer der drei Gewinner für ein Stipendium für die Vancouver Film School und wird wohl demnächst an Kitsilano Beach flanieren, im Stanley Park "rollerbladen" und in der Granville Island Brewing die Biere probieren...)

(über VivirMéxico)

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Mittwoch, 4. Juni 2008

Job in der Traumstadt

Bei solchen Stellen-Anzeigen gehen mir immer die Augen über. Was wäre, wenn...

Vor 10 Jahren (just bis zum 30. Mai) habe ich 14 Monate lang in Vancouver gelebt und gearbeitet, und für mich ist sie immer noch die schönste Stadt der Welt (wenn nur dieser ewige Regen nicht wäre). Als ich im Oktober 2007 für ein paar Tage bei alten Freunden dort zu Besuch war, war ich auf Anhieb wieder begeistert von ihr.

Als Ausländer hätte ich aber sowieso kaum eine Chance auf diese Jobs. *seufz*

;-)

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Donnerstag, 11. Oktober 2007

Sicherheit à la Gringa (II)

(Fortsetzung von hier)

Als ich Ende 2003 aus Salt Lake City, UT direkt nach Mexico flog, wurde beim Einchecken mein Koffer zwar durch die X Ray-Schleuse geschickt, aber nicht geöffnet und durchwühlt. Stattdessen wurden alle Reißverschlüsse und Griffe mit einem kleinen Stoff-Tüchlein , das in einen Plastik-Halter eingespannt war, abgewischt und danach das Tüchlein in irgendeine Maschine gelegt, die dann piepte und ein grünes Licht aufleuchtete (das gleiche scheint heute in Europa üblich zu sein; im Feb. 2007 tat man das in Paris CDG). Als ich fragte, wozu diese Prozedur diente, meinte der "Sicherheits"-Mensch nur geheimnisvoll: "Um Dinge zu finden, die nicht da sein sollten." (Ich vermute Sprengstoff-Spuren)

Das, was ich an dem ganzen Firlefanz so lächerlich finde, ist der feste Glaube, Terroristen seien zurückgebliebene Idioten mit Erbsen-großen Gehirnen. Wenn sie mal Sprengstoff im Schuh oder in einer Flasche hatten, muß man halt alle Passagiere die Schuhe ausziehen lassen und Flüssigkeiten verbieten.
Ich bin überzeugt, dass "wirkliche" Terroristen (das sind nicht die Trittbrett-Fahrer, die überall auftauchen) schon von neuer "Sicherheit" wissen, bevor sie eingeführt wird (daher halte ich auch diese Tüchlein für Humbug), und wenn sie böses tun wollen, finden sie einen Weg - und dann fallen vor allem die USA wieder aus allen Wolken und fragen sich, wie "so etwas" passieren konnte.

Wenn also demnächst in einem Flugzeug eine Bombe hochgeht, die ein (dank Biometrie-Daten sofort identifizierter) Bösewicht im Darm hatte, wundert Euch nicht, wenn zuerst die USA und dann die ganze Welt darauf bestehen, jedem Flug-Reisenden den Finger in den Po zu stecken.

;-)

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Marketing-Pannen (II)



Man sieht: es gibt sie noch.
Die Zitronenlimo der Hausmarke President's Choice des Real Canadian Superstore heißt immer noch so wie vor knapp zehn Jahren, als ich ein Twelve-Pack Dosen (Bild unten links) als kurioses Gastgeschenk auf eine Reise nach Deutschland mitnahm.

Heutzutage kann man auch "Diet Spritz Up" (unten rechts) kaufen.

ROFL

 

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Mittwoch, 10. Oktober 2007

Sicherheit à la Gringa (I)

Bevor 2001 in Nieuw Amsterdam New York zwei Türme einstürzten, bestanden Sicherheits-Kontrollen bei Flügen nur für das Handgepäck, das man, ohne "sensible" Apparate vom Rest zu trennen, einfach auf das Band der X Ray-Schleuse legte und es durchlaufen ließ.

Seither hat sich einiges getan: plötzlich ist -ausgehend vom Paranoia-Sicherheitsdenken der USA- jeder Passagier ein potenzielles Sicherheits-Risiko.
Nun wird z.T. das gesamte Gepäck vor dem Einchecken durchsucht (das kannte ich vorher nur von einer Israel-Reise 1985); dabei haben die "Sicherheits"-Leute (deren Firmen wie Pilze aus dem Boden schossen und die sich dumm und dämlich verdienen) Gummi-Handschuhe an, als ob sie Angst hätten vom Inhalt der Koffer die Krätze zu kriegen.

Es wird/wurde das Handgepäck nicht nur getrennt (Laptops, elektrische/elektronische Geräte, Jacken, Gürtel, etc.), sondern oftmals akribisch durchsucht und mißtrauisch beäugt (eine Zeit lang mußte man jedes Gerät (Computer, Kamera, Handy) einschalten, um zu beweisen, dass sie keine Attrappe sind).

Im Fluzeug waren so harmlose Gegenstände wie Stecknadeln und Nagelknipser verboten (auch heute noch werden sie einem abgenommen), die Metall-Messerchen, die man vorher zum Essen bekam, verschwanden (und wurden durch Plastik ersetzt); die wesentlich spitzeren Metall-Gabeln und vor allem die Glas-Weinfläschchen aber blieben.

Dann versuchte jemand, eine Bombe (oder so) im Schuhabsatz ins Flugzeug zu schmuggeln. Seither muß man an US- und UK-Flughäfen die Schuhe ausziehen und den Drecksboden mit seinen sauberen Socken wischen durch die X Ray-Schleuse schicken*.

Später hatte irgendjemand die Idee, explosive Flüssigkeiten in den Flieger zu bringen. Prompt wurden auf der ganzen Welt Flüssigkeiten im Flugzeug verboten; selbst Duty Free-Einkäufe (Alkohol, Parfum) wurden eingeschränkt. Die EU hat mittlerweile erkannt, dass z.B. das Flüssigkeits-Verbot Quatsch ist, aber in den USA hängen noch immer überall diese Erklärungen mit der durchsichtigen Plastiktüte und den "One Quart Maximum!"-Fläschchen aus.

Es gibt -wieder auf Betreiben der USA; da haben sich die Europäer breitschlagen lassen- biometrische Pässe, in den USA werden Fingerabdrücke und Augen-Iris Gesichts-Strukturen aufgenommen, und wahrscheinlich weiß nur der liebe Bush (oder war's der heilige Cheney?), wozu das gut sein soll... - etwa, um nach einem Attentat schneller mit dem Finger auf jemanden zeigen zu können und "Der war's!" zu rufen?
Diese "Sicherheits-Maßnahme" verhindert Attentate nämlich nicht.
In den USA wird hinterrücks und hinter den Kulissen -natürlich legal abgesichert- das Gepäck durchsucht (ich weiß nicht, ob das anderswo auch so gehandhabt wird. In Nord-Korea, China und anderen Diktaturen bestimmt...) und nach Gutdünken "prohibited items" gestohlen entfernt.

(Teil II folgt)

* Savvy Gabachos reisen heutzutage barfuß und in Flip-Flops.

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Dienstag, 9. Oktober 2007

Gringo-Schnüffelei

TSA noticeAuf meiner Canada-Reise hatte ich die "Ehre", auch US-amerikanischen Boden betreten zu dürfen (wenn auch nur zur Durchreise); konkret: in Los Angeles und Seattle wechselte ich Flugzeuge.

Dass man am Flughafen LAX bei der Einreise nicht gerade zimperlich behandelt wird, ist ja bekannt; im Gegensatz zu manch anderem Reisenden fand ich die Homeland Security-Prozedur nicht so schlimm. Fingerabdruck des rechten und linken Zeigefingers, einmal Brille abnehmen und in die billig aussehende "Logitech-type" Kugel-WebCam reingucken (wobei mich mal interessieren würde, welche Auflösung diese Kamera hat; schließlich wird damit angeblich die Iris aufgenommen*); ein paar blöde Fragen, was man im "heiligen" Amiland so will (Antwort: "So schnell wie möglich wieder raus!" "Durchreisen bis nach Canada.") - fertig.

Das Gleiche passierte auf der Rückreise; das einzige, was mir nicht gefiel (bis auf die blöde Anmache einer "Security Officer"-chick, weil ich mein iBook nicht ungefragt in einen separaten tray durch die X ray-Sperre laufen ließ), war, dass der Fluglinien-Bedienstete mir beim Einstiegen in den Mexico-Flug meine grüne, im Paß eingeheftete Visa Waiver-Karte so hastig rausriß, dass ich jetzt ein Loch auf der Seite habe.

Als ich zu Hause ankam und mein Gepäck öffnete, fand ich einen Zettel der "Transportation Security Administration" (TSA), auf dem mir mitgeteilt wurde, dass die Gabacho-Behörden aufgrund irgendwelcher nach Ermächtigungsgesetz-Art durchgeboxter Gesetze (namentlich: "Aviation and Transportation Security Act of 2001") das "Recht" haben (oder besser: sie sind dazu "verpflichtet"), (fast) jedes eingecheckte Gepäckstück zu durchsuchen und meine Tasche zu den "Auserwählten" gehörte.
Offenbar hatte man meine "TSA approved" Vorhängeschlößchen geöffnet, das Gepäck durchwühlt (wenn nicht komplett ausgepackt) und nach "prohibited items" (was immer das sein mag... - ob der Koran oder Marx' Manifest wohl dazugehört?) gesucht. Bull's-Eye BBQ Sauce, Maple Syrup und vakuumverpackter canadischer Pacific Sockeye Salmon gehören nicht zu den verbotenen Dingen: sie waren noch da - ebenso wie alles andere (größtenteils Klamotten). Freundlicherweise wurde mir eine "notice of baggage inspection" eingelegt mit dem Hinweis, dass die TSA die oben genannte "Pflicht" hat, aber nicht verantwortlich ist, wenn was fehlt oder beschädigt wurde (das kenne ich doch irgendwoher? War da nicht was mit Straffreiheit für US-Soldaten trotz bewiesener Kriegsverbrechen?).

Sicherheit ist ja in Ordnung und von den paranoiden Gringos (erinnert sich einer an den Ausschnitt aus South Park zur Geschichte der USA in Bowling for Columbine?) erwartet man ja nichts intelligentes (dazu schreibe ich später noch mal was), aber wenn man das Bedürfnis verspürt, mein Gepäck zu durchwühlen, erwarte ich eigentlich, dass man das in meiner Anwesenheit tut (so wie in Europa).
Hinterhältiges Schnüffeln (oder sind die TSA officers etwa heimliche Schmutzwäsche-Fetischisten? ;-) ) halte ich für ethisch bedenklich; trotz solch sinnfreier Sprüche wie auf dem TSA-Blättchen (wörtlich: "Smart Security Saves Time" oder auf spanisch: "La seguridad inteligente ahorra tiempo").

P.S. Was wäre denn passiert, wenn man "prohibited items" (z.B. eine Spraydose oder -noch schlimmer!- cubanische Zigarren oder ein Foto von Mao oder Osama (nicht: Obama)) gefunden hätte? Hätte man mich dann mit Hilfe der vorher aufgenommenen persönlichen Kennzeichen und Daten ausfindig gemacht, mit an die Zähne bewaffneten Starship Troopers ;-) gejagt und mit Maschinengewehren und Tasers niedergestreckt?

*Ich lerne, dass ein Frontal-Foto des Gesichts aufgenommen wird.

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Donnerstag, 27. September 2007

Totem

Dieser Totem-Pfahl der Ureinwohner steht vor dem Parlament von British Columbia und heißt "Weisheits-Totem".

Der Loon (eine einheimische Enten-Art) oben, der Fischer, der "Knochen-Spiel"-Spieler und der Frosch darunter stellen die Lehren aus der Vergangenheit und die Hoffnung für die Zukunft dar.

(Uhrzeit des Beitrags ist in PDT)

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Mittwoch, 26. September 2007

Orcas (III): Schwanzflosse

Na sowas! So schnell ist morgen! ;-)

Hier das Foto zum Familien-Treff und die Freude des Wiedersehens...



(Uhrzeit des Beitrags in PDT)

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Orcas (II): Familien-Treff



Hier treffen sich zwei miteinander verwandte Familien-Gruppen (auch "Pods" genannt). Das Begrüßungs-Ritual beinhaltet auch Sprünge und Heckflossen-Klatschen (zu zweiterem kommt das Foto morgen).



(Anm.: Foto in Original-Auflösung und aus etwa 200 Meter Entfernung aus einem Kodiak-Boot aufgenommen; daher etwas unscharf)

(Uhrzeit des Beitrags ist in PDT)

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Dienstag, 25. September 2007

Orcas (I): atmen



So sieht es aus, wenn Orcas atmen. Sie stoßen das wenige Wasser, das eingedrungen ist, aus ihrem Atemloch aus, und es hört sich in etwa so an, als ob sich jemand die Nase kurz und fest schneuzen würde (nur weit lautstarker - Benjamin Blümchen ist/wäre ein Waisenkind dagegen...), und es entsteht eine Wolke.

(Uhrzeit des Beitrags ist PDT)

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