Montag, 25. Mai 2009

Karten-Lesen für Navi-Nutzer

Vor ein paar Wochen kamen Gerüchte auf, das GPS-System würde im Jahre 2010 Lücken bekommen und Genauigkeit und Flächendeckung verlieren, weil ein paar der Satelliten ihre "Haltbarkeitsdauer" überschreiten und ausfallen könnten.

Tim Dowling vom britischen Guardian hat ein paar FAQ zusammengestellt, um Navi-Nutzern den Umgang mit Papier-Karten zu erleichtern:

Wie schalte ich die Karte ein? - Ein Strassenatlas funktioniert sehr ähnlich wie ein Buch, während man eine Karte im Zick-Zack auseinanderfaltet und daraus ein grosses Blatt wird. Diese sollte man vor sich halten, so dass die Schrift richtig herum lesbar ist.

Jetzt kann ich aber nichts sehen! - Halten Sie das Auto an. Versuchen Sie niemals gleichzeitig eine Karte zu lesen und ein Fahrzeug zu bedienen.

Ich will nach Vechta fahren. Welchen Knopf muss ich drücken? - Finden Sie "Vechta" auf der Karte und halten Sie einen Finger darauf. Finden Sie Ihre momentane Position und halten Sie einen anderen Finger darauf. Nun finden Sie eine ununterbrochene Verbindungslinie zwischen den beiden Fingern. Das ist Ihre "Route". Sie können nun die Fahrt beginnen.

Ich fahre nun seit 40 Minuten und das Ding hat immer noch nichts gesagt. Fahre ich einfach geradeaus? - Eine Karte wird keine Anweisungen geben. Es ist Ihre Aufgabe die Route auf der Karte mit der Information in Einklang zu bringen, die Sie aus Beobachtungen der Umgebung ableiten können und entsprechend zu fahren.

Bitte was? - Zum Beispiel: Was steht auf dem Schild, an dem Sie gerade vorbeigekommen sind?

"Enschede". Ist das in Ordnung?
- Sie sind an der niederländischen Grenze. Versuchen Sie sich selbst auf der Karte zu finden.

Ich bin genau am Papier-Rand! Will sie mir sagen, ich solle eine Klippe runterfahren? - Seien Sie nicht dumm. Wenn Ihr Navi Ihnen sagen würde, sie sollten eine Klippe runterfahren, täten Sie das?

Da kenne ich eine lusitge Anekdote zu... - Oh, fahren Sie einfach rechts ran und fragen Sie.

OK. Wie schalte ich dieses Ding aus? - Das ist eine Karte. Falten Sie sie einfach so zusammen wie Sie sie aufgefaltet haben, nur umgekehrt. Noch Fragen?

Ja. Wie schaffe ich es, dass sie sich wie Dagmar Bergmann anhört? - Das klären wir ein anderes Mal.

(über The Map Room)

Labels: , , , ,

Sonntag, 22. Februar 2009

Käfer adios

Ein Träne im Knopfloch habe ich schon, aber es war nicht zu vermeiden: heute Mittag rollte mein guter alter Käfer aus der privada. Drei Autos sind einfach zu viel für zwei Führerschein-Besitzer, und da meine Frau keinen Schaltwagen fahren kann (oder will), blieb nur einer, der verkauft werden mußte.

Der Cross-Käfer muss also noch was warten, z.B. bis ich im Lotto gewinne. ;-)

Karen zeigt ihrem Papa, wie man fachgerecht ein Rad anschraubt...

... und was am Motor noch zu tun ist.

Labels: , ,

Donnerstag, 5. Juni 2008

Radfahren in Mexico ist lebensgefährlich


Dieses Foto entstand auf einem Fahrradausflug von Matamoros nach Playa Bagdad im Norden Mexico's. Bei dem Unfall gab es einen Toten und sieben Verletzte.

Was war passiert?
Ein Besoffener (wer sonst?) namens Jessy Campos war am Steuer seines alten Grand Marquis (natürlich "chocolate") eingepennt und in die Gruppe gerast.

(über VivirMéxico)

Labels: , ,

Samstag, 17. Mai 2008

Economía Funcional

Ja, das ist es.

Labels: ,

Sonntag, 6. April 2008

Gute Argumente

Schnell, bevor uns bei der Zeit-Umstellung eine Stunde geklaut geborgt wird...

Herr, vergib' all' diesen Frontmotor-, Frontantrieb-, wassergekühlten Auto-Besitzern, denn sie wissen nicht, was sie verpassen: Fhrvrgnügn.



;-)

Labels: ,

Samstag, 2. Februar 2008

Helau!

Pünktlich zum Karneval eine Schnapszahl:



Prost! ;-)

Labels: , , ,

Mittwoch, 30. Januar 2008

Versiegelt

Heute lese ich bei Spiegel-Online über das neue BMW 1er Cabrio.
Schönes Auto; gefällt mir.

Als ich aber die Fotostrecke ansehe, fällt mir dies auf:
(Ursprünglich hatte ich hier das entsprechende Foto gepostet. Ich nehme es aber heraus, um urheberrechtlichen Problemen zuvorzukommen.
Es ist hier abrufbar.)

Versiegelter Motor? Was ist denn das? Wo sind denn die Teile? Der Motorblock, Luftfilter, Klimaanlage?
Sind "moderne" Autos alle so?

Ich bin wohl "verwöhnt" von meinem Käfer. Wenn der nicht richtig läuft, schraub' ich schon mal selbst die Teile ab und guck' nach.

Labels: , ,

Samstag, 26. Januar 2008

Klima-Killer tope

Von Spiegel Online:
Verkehrsberuhigungserhebungen, vulgo Hubbel, sind neuesten Forschungsergebnissen schuld daran, dass die Klima-Apokalypse schneller als erwartet über uns kommt. Britische Wissenschaftler haben errechnet, dass Autos wegen der allgegenwärtigen Schwellen wesentlich mehr CO2 produzieren als auf platten Straßen.

Die Fahrer, so die Forscher, müssen ständig abbremsen und beschleunigen, was den Spritverbrauch erhöhe. "Hubbel verlangsamen Verkehr, aber sie beschleunigen den Tod des Planeten", donnert "The Times". Die Studie ist übrigens vom britischen ADAC-Pendant AA erstellt worden.

(mehr im Artikel Druckbetankung: An der Schwelle des Todes)

Labels: , ,

Freitag, 25. Januar 2008

Wild Wild West

Ein Schmunzler zum Wochenende:

Sag' ich doch: SUV = Super Useless Vehicle.

Ich brauch' nur den hier:



;-)

Labels: ,

Dienstag, 22. Januar 2008

Herber Verlust



Unfallwagen eines VW Karmann Ghia; er ist (hoffentlich vorübergehend) nicht fahrbereit.
Fotografiert mit dem Handy bei Dunkelheit in der Col. Portales (sorry für die Qualität).

Labels: ,

Der Neue

Das ist er; unser neuer, weswegen wir uns mit dem Verkäufer von Toyota Pachuca gekebbelt haben: 1,5-Liter-Motor, 107 PS, 7 Sitze, Heckantrieb - ein Auto, das Andreas wohl als "Sparbrötchen aus dem Hause Toyota" bezeichnen würde. ;-)

Verkäufer Daniel Hernández erklärte uns auch, weswegen es beim ersten Anlauf mit dem Kauf nicht geklappt hat: kurz bevor das Auto ankam, hatte der Besitzer der Firma einfach so die Kommission pro Wagen stark herabgesetzt und die Verkäufer traten in eine Art Bummelstreik. Eine nicht so gute Verkäuferin war aber Streikbrecherin und weil der Toyota Avanza ein recht begehrtes Auto ist, schnappte sie es Daniel vor der Nase weg und verkaufte es an jemand anderen.

In den nächsten Tagen wird er angemeldet. Mal sehen, wieviel man uns abnimmt für den "impuesto sobre vehículo nuevo" (ISAN) und die verfassungswidrige tenencia.

Kuriosität am Rande: der permiso, den man braucht, um mit dem Wagen ohne Nummernschilder bis zur endgültigen Anmeldung herumfahren zu können, kommt aus Zacatlán im Bundesstaat Puebla.
Puebla stellt ihn mit den das Fahrzeug betreffenden Angaben aus; andere Staaten wollen den Wagen physisch präsent haben, bevor sie den permiso erteilen.

Und jetzt die "pregunta de los 64 mil": wie zum Teufel soll ich den Wagen zur Behörde bekommen, wenn ich ohne permiso nicht fahren darf, ihn aber erst bekomme, wenn die Behörde ihn gesehen hat?

Amtsschimmel, wiehere!

___
Edit apropos ISAN: unser Auto ist exakt 1.155,49 Pesos unterhalb der Grenze, ab der diese dubiose Steuer fällig wird; deswegen fällt sie für uns nicht an. Puuh!

Labels: , , , ,

Montag, 21. Januar 2008

Ölverlust (II)

View Larger Map

Hiermit erkläre ich den Kundenservice der Tankstelle Lobo 2000 an der Ecke Carretera México - Pachuca/Camino a San Pablo im municipio Tecámac, Edo. de México für erste Sahne und spreche ein ungewöhnlich hohes Lob aus.

Der aufgetretene Schaden von etwa 800,- Pesos, repariert vom Mechaniker unseres Vertrauens (und vor der Reparatur inspiziert durch einen Lobo-2000-Vertreter) wurde anstandslos übernommen.

Als meine Frau die Rechnung übergab, erhielt sie ohne Umschweife und sofort das Geld mit einer abermaligen Entschuldigung und der ausgesprochenen Hoffnung, sie als Kundin nicht verloren zu haben.

Es geschehen noch Zeichen und Wunder. ;-)

Labels: , , , ,

Freitag, 18. Januar 2008

Hommage an die Übermotorisierung



Ich verstehe zwar kaum was (ich kann nur französisch küssen und ein petite dejeuner mit chou fleur und haricot vert bestellen* ;-) ), aber:
An der nächsten Ampel sehen wir uns wieder.

LOL

* zu deutsch: Französisch-Kenntnisse aus der 9. Klasse von vor über 20 Jahren.
In der 10. Klasse habe ich das Fach abgewählt, weil es eine neue Materie gab, die mich mehr interessierte: Informatik - auf einem Apple IIe mit Doppel-5 1/4"-Disketten-Laufwerken! Wow! ;-)

Labels: ,

Donnerstag, 17. Januar 2008

Ölverlust



Heute morgen, als meine Frau vor der Haustür etwas ins Auto lud, rief sie mich, zeigte auf den Boden und meinte: "Guck' mal, der Wagen verliert Öl."
Ich öffnete die Motorhaube und sah oben fotografierte Sauerei.

Was war passiert?
Vorgestern hatte meine Frau getankt und bei einem Check einen Liter Öl nachfüllen lassen. Allem Anschein nach hatte die Tankwärtin nachher den Deckel entweder gar nicht oder viel zu locker aufgeschraubt; auf jeden Fall ist er weg.
Wie man auf dem Foto erkennen kann wird das Öl bei unserem Nissan am Motorblock eingefüllt; man kann sich also vorstellen, welche Folgen das Fehlen des Deckels hat: wie bei einem Springbrunnen wird das Öl bei hohen Drehzahlen aus dem offenen Loch geschleudert und im Motorraum "verteilt" (Ihr solltet einmal die Innenseite der Motorhaube sehen... - läääcker, ey!).

Unglücklicherweise hatte meine Frau, gestern den ganzen Tag mit dem Wagen im D.F. unterwegs (mitsamt Karen und meiner Schwiegermutter), nichts bemerkt... - oder sollte ich besser sagen: glücklicherweise? Denn zum Glück überhitzte sich der Motor nicht (hm, das hoffe ich...) und blieb komplett öl-los.

Wir riefen gleich bei der Tankstelle an (factura, auf der auch das Öl erwähnt ist, vorhanden) und schilderten den Fall. Dort zeigte man sich sofort besorgt, ob uns denn nichts passiert sei und versprach uns, für eventuelle Schäden am Wagen aufzukommen (das hat uns echt verwundert).
Wir mögen doch bitte für die Säuberung/Reparatur einen Kostenvoranschlag machen lassen, man würde uns das Geld geben und um eine factura auf Namen der Tankstelle bitten. Man bat uns auch eine schriftliche Stellungnahme zu verfassen, in der wir den Fall schildern, damit die Tankstelle ihrerseits die schuldige Tankwärtin zur Rechenschaft ziehen und anzeigen kann.
Irgendwann heute nachmittag wird unser Mechaniker sich das Auto mal ansehen und sagen, was zu tun ist (hoffentlich ist es nicht schlimm).

Wenn es wirklich stimmt, dass die Tankstelle anstandslos die Verantwortung übernimmt und für den Schaden aufkommt, werde ich sie hier in höchsten Tönen lobend erwähnen und bedenkenlos weiterempfehlen (falls nicht, auch, aber anklagend wegen nicht gehaltenen Versprechen).

P.S. Soeben erfahre ich, dass unser Toyota angekommen ist. Samstag Nachmittag wird er abgeholt. Juchu! ;-)

Labels: , ,

Mittwoch, 2. Januar 2008

dispositivo de geolocalización (III)

Ist E-Móvil eine Lösung für die Probleme mexicanischer 2008-Neuwagen-Besitzer?

Kostengünstig ist es (z.Zt. 1.295,- Pesos jährlich inklusive kostenlosem Einbau) und es verspricht zusätzlich Lokalisation des Autos durch den Besitzer über's Internet (auch, wenn's (noch?) nicht geklaut wurde)*, aber kann es halten, was es verspricht?
Geben Versicherungsfirmen Rabatt bei einem Vertrag mit ihnen?



* andere, wie z.B. LoJack (z.Zt. 299,- pro Monat (= 3.588,- Pesos pro Jahr) in einem Drei-Jahres-Vertrag), haben sowas noch lange nicht und versprechen nur, das Auto bei Diebstahl zurück zu bringen - ohne, dass man als Autobesitzer weiß, wie.

Labels: , ,

Nicht kreditfähig (IV) / dispositivo de geolocalización (II)

...und die Geschichte geht weiter:

Ihr seht, wir sind doch bei Toyota Pachuca geblieben.
Warum? Na, meine Frau bestand auf diesem Modell (und hat als Anzahlungs-Zahlerin ein kräftiges Wörtchen mitzureden) und bei den anderen Toyota-Händlern in der Umgebung des D.F. ist die Warteliste noch länger.

Jetzt kommt's: bei anderen Toyota-Händlern wird der geforderte (ich zitiere) "Dispositivo de Geolocalización o de Georeferenciación Satelital Radioeléctrico o de tecnología similar" nur gegen Aufpreis und in Verbindung mit einem Service-Vertrag vorgenommen.
Kostenpunkt für ein Jahr: mehr als 6.000 Pesos; für fünf Jahre: > 10.000 Pesos.

Wozu sollte ich einen Service-Vertrag haben, wenn ich nur das vom Gesetz geforderte Gerät will, welches ich mir sicherlich für weit weniger Geld besorgen und einbauen lassen kann?

Ich sollte wohl eher die im Kreditvertrag verankerte Autoversicherungs-Firma fragen, wieviel Rabatt ich bekomme, wenn ich diesen Service habe; schließlich haben sie eine extrem große Sicherheit, dass, falls das Auto gestohlen wird, es auch wieder gefunden wird und sie dadurch die Auszahlung der Versicherungssumme sparen - "vermindertes Versicherungs-Risiko" heißt sowas.

Also lassen wir das mit dem GPS und sehen, wie wir das regeln.
Wenn man den schwammig formulierten Reglamento-Text mal genauer anguckt müßte es doch auch reichen, wenn ich mein Garmin GPS oder meinen ALDI-Navi im Auto herumliegen habe; schließlich sind beide Dispositivos de Geolocalización und mit einem Knopfdruck zeige ich jedem Polizisten, dass ich mich selber "geolokalisieren" kann - oder etwa nicht?

Eins ist sicher: frische Wischer diese Geschichte ist noch nicht zu Ende. Man darf gespannt sein... ;-)

Labels: , , , , ,

Nicht kreditfähig (III) / dispositivo de geolocalización (I)

Das Reglamento de Tránsito Metropolitano (Version vom 20.06.2007), das auch in meinem, im Estado de México liegenden municipio gilt, besagt:
Artículo 16.- Los conductores deben cerciorarse de que su vehículo esté provisto de:
(...)

XI. Dispositivo de Geolocalización o de Georeferenciación Satelital Radioeléctrico o de tecnología similar.

und
TRANSITORIOS

TERCERO.- Lo dispuesto en la fracción XI del artículo 16 referente al Dispositivo de Geolocalización o de Georeferenciación Satelital Radioeléctrico o de tecnología similar, será obligatorio para los modelos 2008 en adelante.

Die 2008er-Neuwagen von Toyota Pachuca haben diesen dispositivo nicht.

Warum? Na, die Autos werden doch im Bundesstaat Hidalgo ausgeliefert, und da ist das nicht notwendig.
Wie gut, dass die hidalguenses nie im Leben auf die Idee kommen werden, in den D.F. oder dessen área metropolitana zu reisen...

Labels: , , , , ,

Freitag, 21. Dezember 2007

Fröhlische Weihnachten!



"Vun drusse' uss Polanco un' Satélite komm' isch her
un' ich muss Euch sa-chen, 't weihnachtet sehr..."


Andreas hatte ja schon darauf hingewiesen; dieser "Witz" ist wirklich schläääscht!

Als ich das zum ersten Mal sah (letzten Freitag in Lomas de Chapultepec), dachte ich erst, das ist irgendso'n Heini. Als dann aber kurz danach mehrere vorbeifuhren mit dem beknackten Filz-Geweih und dem roten Kissen am Kühlergrill, hielt ich das für irgendeinen PR-Marketing-Gag.
Aber nein! Die Leute machen sich freiwillig lächerlich und zahlen auch noch dafür!

Was mir auffiel: nur recht neue camionetas in "guten" Wohngegenden haben diese "Verkleidung". Das muß also eine Mode unter Leuten der "Mittelklasse" (zu der ich offenbar nicht gehöre) sein.

Nä, wat schön!

Labels: , , ,

Donnerstag, 20. Dezember 2007

Nicht kreditfähig (II)

Offenbar sind dem Verkäufer von Toyota Pachuca seine Kunden egal, denn sonst kann ich mir sein Verhalten nicht erklären.

Doch von vorne: da ich als böser-böser Ausländer bei Toyota México keinen Kredit bekomme (siehe hier), soll er jetzt auf den Namen meiner Frau laufen - ohne ausländischen (pfui!) aval (Bürgen).

Dass wir uns die Wagenfarbe des Billig-Familienautos (noch so'n untermotorisiertes "Sparbrötchen") nicht aussuchen können und auf eine ellenlange Warteliste gesetzt werden, können wir ja noch verschmerzen.
Wenn wir aber am 13. Dezember vom Verkäufer angerufen werden, er sagt, dass der Wagen am 15. oder 16.12. ankommt, wir abmachen, dass er uns am 17. Dezember anruft, damit wir die Anzahlung überweisen können und ich ihn am späten Nachmittag des 18. anrufen muß, weil er sich nicht gemeldet hat, dann werde ich stutzig.
Noch stutziger werde ich, wenn er bei diesem Telefongespräch mitteilt, das Auto (Farbe: silbergrau) käme am 20.12. an, wir mögen doch schon mal vorsorglich die Anzahlung leisten, um es uns zu sichern, wir dem Herrn Toyota-Pachuca-Verkäufer erklären müssen, dass wir erst anzahlen, wenn der Wagen physisch präsent ist; v.a. weil die Summe nicht unter der Matratze liegt, sondern auf einem Festgeldkonto "arbeitet" und wir mit ihm darüber diskutieren müssen.

Lange Rede, kurzer Sinn: heute kam der Wagen an, der Verkäufer konnte uns angeblich telefonisch nicht erreichen (obwohl er Haus-, Büro- und Handy-Nummern von beiden hat) und hat das Auto an einen anderen Kunden verhökert - wahrscheinlich einer von denen, die sich von Reservierungs-chantajes einschüchtern lassen und vorab für ungeleistete Dienste zahlen.
Die nächste Lieferung unseres Modells ist für Mitte Januar 2008 anberaumt.

Danke, Toyota Pachuca! Frohe Weihnachten!

Also bleibt Zeit genug, sich nach Alternativen bei der Konkurrenz umzuschauen oder möglicherweise wieder einen Gebrauchtwagen zu kaufen.
Da war doch was mit kostengünstigem Import aus USA ab 2008...

Labels: , , , , ,

Montag, 10. Dezember 2007

Reise-Erlebnisse

Meine Eltern sind z.Zt. in Mexico und am Samstag mit dem Bus für ein paar Tage ans Meer gefahren.
Hier ein Ausschnitt aus einer Mail meines Vaters:

Wir sind gut angekommen, wenn auch mit 1 Stunde Verspaetung, weil der Bus kurz nach Cuernavaca von einem anderen Auto geschrammt wurde und der Fahrer dieses anderen Autos versuchte abzuhauen. Der Bus hat ihn verfolgt und an der Ausfahrt Cuernava Airport (glaube ich) gestellt. Es gab grossen Aufwand mit Polizei (2 Sorten Polizei) und Maschinengewehren und nach gut einer Stunde ging es weiter, nachdem der Schuldige abgefuehrt worden war.


So kann's gehen im Land der Fahrerflüchter... - aber offenbar hat die Bus-Gesellschaft gute Beziehungen; sonst wär's nicht so schnell gegangen mit dem "Abführen".

Wenn meine Eltern zurückkommen, werde ich sie mal fragen, wie es sich anfühlt, wenn ein 50-Personen-Bus mitsamt Passagieren hinter einem rasenden Auto herhechtet... ;-)

Labels: , , , ,